Hopkes führt TSG zum ersten Saisonsieg!

Männer 2 gewinnen nach Verlängerung mit 75:74 gegen die TSC Eintracht.

Am Freitagabend standen sich im Rahmen der Saisoneröffnung die TSG Schüren und TSC Eintracht gegenüber.

 

Die angereisten TSCler fanden anfangs nur langsam ins Spiel, konnten jedoch aufgrund mäßiger Verteidigung der Schürener einige Punkte verzeichnen.
Lediglich Bernd Hopkes fand in den Eröffnungsminuten die passenden Mittel und legte den Grundstein für ein 30-Punkt Spiel.

Der Rest der Truppe schien mehr oder weniger noch in der neuen Saison ankommen zu müssen. Viele Fehlpässe gegen eine lückenhafte Eintrachter Zone ließen eine enge Partie erahnen.

Matthias Burkart erwachte im 2. Viertel und lieferte von dort an eine konstant gute Leistung ab. Vom neu gefundenen Selbstvertrauen mitgezogen zeigte die TSG mehr und mehr Willen zum Sieg, traf jedoch nicht immer die optimale Entscheidung im Angriff.

Letztendlich brachten schnelle Wechsel und eine aggressive Zonenverteidigung den gewünschten Schub, welche der TSG durch zeitweise gute Transition zusätzlich einfache Fastbreak-Punkte bescherte. Hier belohnte sich gerade Max Münnekhoff selbst für seine agressive Verteidigung. Auch Lucas Wyselly machte in der Defense einen sehr guten Job.

Eine phasenweise hohe Trefferquote der TSC ließ den Vorsprung gegen Ende schrumpfen. Bernd Hopkes trieb sein Team unermüdlich an und hielt seine Farben im Spiel. Auch ein gegen Ende stark aufspielender und selbstbewusster Andreas Groh zeigte wozu diese Mannschaft in der Saison noch in der Lage sein wird.

Die Eintracht wollte sich nicht geschlagen geben und erzwang die Verlängerung. Neben Bernd Hopkes und Matthias Burkhart wollte nun auch Max Münnekhoff Verantwortung übernehmen, die Würfe fanden allerdings trotz guter Entscheidungen nicht ihr Ziel.

Am Ende konnte das zahlreiche Publikum einen knappen „plus eins“ Sieg bejubeln. Lediglich ein nicht geahndetes und sportlich sehr fragliches Foul in der Schlussszene trübte die Freude kurz, allerdings kann den kompetent agierenden Unparteiischen hier kein Vorwurf gemacht werden.

Die Leistung der Mannschaft macht Lust auf weitere Spiele, gerade wenn die Rollenverteilung in der Zonenverteidigung und das Angriffsspiel gegen eine klassische Kreisliga-Zone weiter verbessert werden.

Hopkes (30/3/3:4), Resch (8/1/1:2), Münnekhoff (12/1/3:4), Glawe (3/1), Burkhart (12/2:4), Groh (8), Zdunczyk(2), Aschöwer, Weißbauer, Wyselly

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